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Kartendrucker
Jeder trägt sie Tag für Tag im Portmonee bei sich, sie gewähren uns
den Zugang zu Sicherheitsbereichen, ermöglichen uns an
Geldausgabeautomaten den Zugriff auf unser Konto oder identifizieren
uns als Mitglieder einer bestimmten Gruppe. Die Welt des 21.
Jahrhunderts wäre ohne das 85,6 mm x 53,98 mm kleine Stück Plastik
sicherlich komplizierter. Die Plastikkarte im Scheckkartenformat hat längst Einzug in unser
alltägliches Leben gehalten. Die Vorzüge dieses Stückes Plastik sind
klar: Plastikkarten sind weniger empfindlich im Kontakt mit Wasser,
es ist schwer Angaben auf ihnen nachträglich zu manipulieren und sie
sind handlich im Format. Durch einen optionalen Magnetstreifen auf
der Rückseite der Karte können zusätzliche Daten des Besitzers
hinterlegt werden.
Doch wie kommt unser Name oder unser Foto auf den Kartenrohling?
Für das Bedrucken des Plastiks werden sogenannte
Kartendrucker
verwendet. Diese
Kartendrucker übertragen durch Hitze Farbe von
einem im Drucker befindlichen Farbband auf die Plastikkarte. Um eine Karte mehrfarbig zu bedrucken, muss die Karte mehrmals an
mehrzonigen Farbbändern vorbeigeführt werden. Die Farbe wird dadurch
Schritt für Schritt in das Plastik eingedampft. Dieses Verfahren
wird Thermosublimation genannt. Mit einer Anschließenden
Beschichtung kann die Karte zusätzlich gegen Abrieb und
UV-Bestrahlung geschützt werden, damit die Leserlichkeit lange
anhält. Doch wie funktioniert das Thermodruckverfahren bei Ausweisen die
mehrfach beschrieben werden sollen?
Bei diesen wieder beschreibbaren Karten wird keine Farbe in das
Plastik eingedampft. Stattdessen werden Hitzeimpulse auf eine
thermosensitive Schicht in der Karte abgegeben. An den Punkten der
Hitzeeinwirkung wird eine Verfärbung der Schicht hervorgerufen und
ein Bild, ein Name oder ein Barcode wird sichtbar. Bei einem
erneuten Hitzeimpuls können die Informationen auf der Karte gelöscht
und die Karte erneut beschrieben werden. Gerade bei Karten mit hoher
Umlaufgeschwindigkeit (z.B. bei Skipässen oder Studentenausweisen)
können dadurch Kosten für Rohlinge eingespart und die Umwelt
geschont werden. Noch mehr Möglichkeiten bieten Kartendrucker, die Magnetstreifen
einlesen und beschreiben können. Mit diesen Geräten können Karten
während eines Prozesses sowohl optisch als auch logisch beschrieben
werden. Wegen ihrer weit entwickelten Technologie und ihrem sehr speziellen
Einsatzgebiet starten die Preise für Kartendrucker bei rund 800,- €.
Infos: bedruckte
Weihnachtskarten -
Reparaturanleitungen
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